Was sind eigentlich Allergene und Schimmel?
Wer sich zu den Allergenen in einschlägigen Lexika informieren möchte,
bekommt meist eine mehrseitige Abhandlung unter dem Findewort Allergie
angeboten.
Wer allerdings im Internet sucht, wird dazu sehr viele Seiten mit
unterschiedlichsten Inhalten finden.
Allergene sind diejenigen Stoffe, die überschießende Abwehr-und Fehlregulationen
des Immunsystems im Menschen hervorrufen. Das sind dann die allergischen
Reaktionen oder auch Allergien.
Warum hier jetzt auch noch eine solche Seite?
Weil im Haus und in der Wohnung viele Allergene auftreten können. Dazu
zählen in erster Linie viele Lösungsmittel, Weichmacher und andere
flüchtige Stoffe in unseren Wohnungen und Einrichtungen. Neben den
synthetischen Produkten gibt es auch natürliche Stoffe, die zu
allergischen Reaktionen führen können. Hierzu gehört die bei vielen
noch als Primelkrankheit bekannte Hautreizung.
Eine weitere Gruppe von Stoffen wird vielfach bewusst in die Wohnung
eingebracht. Das sind die vielen verschiedenen Duftstoffe in unserer
Seife, im Spülmittel und sehr häufig auch als so genannte
Raumluftverbesserer. Sehr viele von diesen künstliche Aromen können
ebenfalls allergische Reaktionen auslösen. Ein frischer Apfel duftet
aber immer angenehmer als ein mit Riechstoffen angereichertes Handtuch,
auch wenn es sich dabei um naturidentische oder auch um natürliche
Aromen handelt. Hier ist die hochkonzentrierte Dosierung ausschlaggebend.
Anders sieht es bei Schimmel aus.
Schimmel oder auch Schimmelpilze ist ein Sammelbegriff für Pilze, die typische
Pilzfäden und Sporen ausbilden. Es sind Fadenpilze aus mehreren
Pilzgruppen. Diese sind ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt und
deren Sporen auch in Innenräumen vorhanden. Erst bei sehr starkem
Befall können bei empfindlichen Personen und vor allem bei Kleinkindern
allergische Erkrankungen bis hin zu Asthma auftreten.
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Schimmelpilze sind ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt und daher auch in
Innenräumen vorhanden. Sie können auf einer Vielzahl von Materialien
und in einem weiten Temperaturbereich wachsen. Deren Wachstum sollte
hier jedoch vermieden werden.
Das Bild zeigt ein typisches Beispiel für eine mangelhafte
Wärmedämmung einer Dachgaupe. Da es sich hierbei um ein Schlafzimmer in
einer Mansardenwohnung handelte, sind die äusseren Bedingungen für das
Schimmelwachstum natürlich sehr gut.
Ein anderes Beispiel zeigt den mangelnden Wärmeschutz in Verbindung mit
unzureichender Luftzirkulation an einer Abseitenwand zu einem nicht
gedämmten Dachraum.
Diese beiden Bilder verdeutlichen nur den sichtbaren Befall. Daneben gibt es
weitere Befallsmöglichkeiten, die nicht so offen zu erkennen sind.
Wärmebrücken im Deckenbereich und hinter Wandverkleidungen sind
wesentlich schwerer zu erkennen. Hier können technische Messverfahren
die Schwachstellen aufzeigen. Unzureichende Wärmedämmung oder eine
unsachgemäße Beheizung kann ebenfalls zu Schimmelpilzwachstum führen.
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